Autor: Bernhard Tochtermann

  • Sicherheitstraining am Ossiacher See: SIKU bei Xandi Meschuh

    Gleitschirm beim Sicherheitstraining über dem Ossiacher See

    Erfahrungsbericht Sicherheitstraining

    SIKU bei Xandi Meschuh am Ossiacher See

    Von unserem Mitglied Michael Wünsch

    Zwei Tage Gerlitzen, viel Arbeitshöhe über Wasser, klare Ansagen am Funk und jede Menge Aha-Momente unter dem Schirm.

    Ort

    Gerlitzen am Ossiacher See

    Format

    Wochenendkurs, 2 Tage

    Training

    Theorie, Simulator, Funk, Videoanalyse

    Fazit

    Wiederkommen ausdrücklich geplant

    Michael hat sein erstes Sicherheitstraining bei Xandi Meschuh an der Gerlitzen absolviert. Sein Bericht ist keine Werbung und keine pauschale Empfehlung für jeden, sondern ein persönlicher Eindruck aus zwei intensiven Trainingstagen. Gerade deshalb ist er spannend für alle, die schon länger überlegen, ob ein SIKU der nächste sinnvolle Schritt sein könnte.

    Warum ein Sicherheitstraining?

    Ein SIKU kann helfen, mehr Vertrauen in den eigenen Schirm zu bekommen, das Handling zu verbessern und kontrolliert zu erleben, was im Ernstfall passieren kann. Für Michael war nach dem Kurs klar: Wer sich ernsthaft mit dem Gedanken an ein Sicherheitstraining beschäftigt, ist bereits auf einem guten Weg.

    Der Kurs bei Xandi Meschuh war als zweitägiges Wochenendtraining organisiert. Für alle, die Familie, Beruf und Fliegen unter einen Hut bringen müssen, ist dieses Format besonders interessant: kompakt genug, um realistisch planbar zu bleiben, aber intensiv genug, um echte Lernerfolge mitzunehmen.

    Aus Anspannung wurde Begeisterung: viel gelernt, viel verstanden und mit deutlich mehr Vertrauen nach Hause gefahren.

    Gerlitzen, Ossiacher See und Fliegerbase

    Die Gerlitzen bietet oberhalb des Ossiacher Sees eine eindrucksvolle Kulisse und viel Arbeitshöhe über Wasser. Von Augsburg aus sind es rund 400 Kilometer Anreise. Vor Ort liegen Startplätze, Schulungsraum und Infrastruktur angenehm nah beieinander. Campingplätze und Gästezimmer befinden sich in der Umgebung von Annenheim, teils fußläufig zur Fliegerbase.

    Der erste Kurstag begann früh um 7:00 Uhr mit Theorie, anschließend ging es auf den Berg. Vor den Flügen wurden die individuellen Ziele und Vorkenntnisse besprochen. Im Simulator konnten Abläufe vorbereitet werden, bevor es über dem See in die praktischen Übungen ging.

    Individuelles Training statt Schema F

    Besonders positiv blieb Michael in Erinnerung, dass auf jeden Piloten individuell eingegangen wurde. Egal ob erste vorsichtige Klapper oder ambitioniertere Manöver: Das Team blieb ruhig, klar und konstruktiv. Nach den Flügen wurden die Videoaufnahmen gemeinsam besprochen, ohne die Nachbereitung unnötig in die Länge zu ziehen.

    Auch Teilnehmer mit Vorerfahrung aus anderen Sicherheitstrainings zogen ein sehr positives Fazit. Die Mischung aus professioneller Organisation, entspannter Atmosphäre und direktem Feedback kam in der Gruppe gut an.

    • Fluggebiet: viel Höhe über dem Ossiacher See und Startmöglichkeiten in mehreren Windrichtungen.
    • Organisation: Schulungsraum, Simulatoren, Shuttle, Landeplatz und Treffpunkt nah beieinander.
    • Trainerteam: ruhig, erfahren, bestimmt und mit konkreten Tipps für den eigenen Fortschritt.
    • Wochenendformat: ein guter Einstieg, wenn eine ganze Trainingswoche schwer planbar ist.

    Zum Zeitpunkt von Michaels Kurs lag der Wochenendkurs bei 220 Euro inklusive Theorie, Funk, Schwimmweste und einem Flug. Weitere Flüge wurden nach Staffelpreisen abgerechnet. Michael kam am Ende auf fünf Flüge an zwei Tagen für insgesamt 520 Euro, zuzüglich Auffahrten.

    Michaels Fazit

    Für Michael passte das Gesamtpaket: Lernfortschritt, Wohlfühlklima, Kärnten, kurze Wege, fachliche Qualität und die herzliche Atmosphäre an der Fliegerbase. Wer mehr wissen möchte, kann ihn gerne beim nächsten Clubabend oder am Startplatz ansprechen.

    Happy Landings!

  • Vereinsausflug Westendorf 2026

    Vereinsausflug Westendorf 2026

    

    Vereinsausflug Westendorf 2026

    4. bis 7. Juni 2026 | Westendorf in Tirol

    Vier Tage zwischen Wetterfenstern, Campingplatzrunde, Markbachjoch, Choralpe, Hoher Salve, gutem Essen und der wichtigsten Meldung zum Schluss: gut geflogen, nix passiert.

    Abendessen im Feinsinn beim Vereinsausflug Westendorf

    Mehr als nur Flugwetter

    Der Vereinsausflug nach Westendorf begann schon im Chat mit einer Mischung aus Vorfreude, Wetterdiskussionen und Organisationskunst. Die Prognose war nicht immer freundlich, aber genau daraus entstand der Charakter dieser vier Tage: flexibel bleiben, gute Laune einpacken und jedes Flugfenster nutzen, das sich auftut.

    Am Ende standen schöne Flüge, viele Starts und Landungen, ein paar Regenpausen, gemeinsame Essen, Campingplatzmomente und eine Menge Material für Erinnerungen. Westendorf zeigte sich dabei in allen Varianten: mit Sonnenuntergang über den Bergen, Wolken und Regentropfen am Fenster, grünen Landeplätzen, Hüttenstimmung und kräftigem After-Flight-Aperol.

    Basis

    Panoramacamping Westendorf und Umgebung.

    Fluggebiete

    Markbachjoch, Choralpe und Hohe Salve.

    Leitmotiv

    Wetter beobachten, Chancen nutzen, zusammen bleiben.

    Vier Tage Westendorf

    Mittwoch, 3. Juni: Der Auftakt am Markbachjoch

    Die ersten Ausflügler starteten schon vor dem offiziellen Kernwochenende. Markbachjoch, Jochhütte, teure Bergfahrt und eine gute Portion Sarkasmus: so begann der Vereinsausflug mit Aussicht, Hüttengaudi und dem ersten Flug.

    Der Vereinsausflug hat begonnen… Prognose sonnig und trocken, Flugprognose 49%, wir werden wohl die 51% nehmen.

    Donnerstag, 4. Juni: Salve, Choralpe und Berger

    Der Treffpunkt lag morgens am Campingplatz, die Diskussion bei Choralpe oder Salve. Am Ende ging es hoch, runter, weiter und abends gemeinsam ins Restaurant Berger. Aus einer Pizzeria-Idee wurde ein voller Tisch und ein sauberer erster Gemeinschaftsabend.

    Wir haben reserviert im Restaurant Berger für 15 Personen! Ich freue mich auf Euch!

    Freitag, 5. Juni: Regen, Trainingsideen und Grillabend

    Freitag war der Tag der Alternativen: Regen aussitzen, Testival, Wildschönau, Start-Landetraining oder doch ein anderes Programm. Trotzdem entstanden Videos und Fotos von der Choralpe, Grüße von der Zieplalm und später ein Grillabend am Platz.

    Samstag, 6. Juni: Der große Flugtag

    Nordwest, Salve, frühe Starts, Aufnahmen vom Swing Nyos RS, sichere Landungen in Hopfgarten, Cafe Elisabeth und später das gemeinsame Abendessen im Feinsinn: Samstag hatte alles, was einen Vereinsausflug rund macht.

    Schön, dass wir alle hier sind.

    Sonntag, 7. Juni: Abschluss mit Punktlandung

    Zum Abschluss ging es noch einmal an die Choralpe. Danach kam die Nachricht, die jeder Ausflug gern liest: alle gelandet, gut geflogen, nichts passiert. Zurück blieb ein Wochenende, das trotz mäßiger Prognose viele schöne Flüge und noch mehr gemeinsame Stunden brachte.

    Es war mir eine Ehre mit Euch allen, 4 schöne Tage mit Fliegen und Essen.

    Videos vom Ausflug

    Die Videos zeigen Starts, Flüge und Szenen rund um die Flugtage.

    Para-air im Landeanflug

    Fazit

    Der Ausflug war kein Schönwetter-Selbstläufer. Genau deshalb bleibt er hängen: weil aus wechselhaften Prognosen ein gemeinsames Programm wurde, weil sich Fahrten, Landeplätze, Treffpunkte und Tische organisiert haben, und weil am Ende viele kleine Szenen zusammenpassen.

    Westendorf 2026 war Fliegen, Essen, Warten, Lachen, Helfen und Dranbleiben. Ein Vereinsausflug im besten Sinn.